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Ferrero-Waldner zu Gast beim österreichischen Afghanistan-Kontingent

05. September 2005 - 

Mit beinahe zwei Stunden Verspätung landete heute die mit Spannung erwartete Maschine der Vereinten Nationen am Airfield von Kunduz. An Bord: EU-Kommissarin Dr. Benita Ferrero-Waldner und einige hochrangige Begleiter. Das Begrüßungskomitee hatte am Flughafen ausgeharrt und bereitete der Politikerin einen herzlichen Empfang. Besondere Freude für die ehemalige Außenministerin: Ein Kindergartenchor begrüßte sie mit einem Ständchen.

Erster Programmpunkt für Ferrero-Waldner war das Spital in Kunduz. Dort besuchte die Kommissarin für Außenbeziehungen und europäische Nachbarschaftspolitik die Frauenabteilung und die Geburtenstation. Und sie kam nicht mit leeren Händen, sondern brachte "im Handgepäck" eine finanzielle Unterstützung der EU mit.

Die Kommissarin und ihre Landsleute

Beim Kurzbesuch bei der "United Nations Assistance Mission Afghanistan" (UNAMA) ging Ferrero-Waldner auf die bevorstehenden Wahlen ein, dann gings weiter in Richtung Feldlager Kunduz. Dort ließ die EU-Repräsentantin das Mittagessen kurzer Hand vom Protokoll streichen, denn die Kommissarin zog es zu ihren Landsleuten, den österreichischen Soldaten von AUCON3/ISAF.

Eine Ehrenformation aus österreichischen und afghanischen Soldaten wartete bereits und der Kontingentskommandant, Oberstleutnant Johannes Eisner, empfing den hochrangigen Gast mit einer Überraschung: Für das Geburtstagskind Ferrero-Waldner gab's eine Torte und Leckerbissen aus den "Combat Rations" - den Essensrationen der Soldaten. Obwohl die Zeit drängte, nahm sich die Politikerin Zeit für Gespräche mit den Österreichern.

Gespräche mit Soldaten und Frauen

Am Herzen lagen der EU-Gesandten aber auch die afghanischen Soldaten. Diese ermunterte sie, die bevorstehenden Wahlen zu unterstützen und so die Voraussetzung zu schaffen, damit nach 30 Jahren wieder Demokratie in das Land kommen könne. Ferrero-Waldner betonte dabei die wesentliche Rolle der afghanischen Armee, die ein Garant für die Stabilität im Land sein solle.

Bei Kaffee und Kuchen folgte ein Gespräch mit afghanischen Wahlkandidatinnen. Benita Ferrero-Waldner dankte den Damen für ihr Engagement und ihre Courage. Sie wies auf die schwierige Rolle der Frauen hin und forderte die Kandidatinnen auf, ihre Rechte wahrzunehmen. Dann war es Zeit für den nächsten Termin: in Kabul wartete Präsident Karzai auf die Österreicherin.

Herzlicher Empfang: Am Flughafen gibts ein Ständchen vom Kindergartenchor. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Herzlicher Empfang: Am Flughafen gibts ein Ständchen vom Kindergartenchor.

Oberstleutnant Eisner begrüßt die EU-Kommissarin. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Oberstleutnant Eisner begrüßt die EU-Kommissarin.

Brigadegeneral Kiesheyer schreitet mit dem Gast die Ehrengarde ab. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Brigadegeneral Kiesheyer schreitet mit dem Gast die Ehrengarde ab.

Ferrero-Waldner im Gespräch mit österreichischen Soldaten ... (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Ferrero-Waldner im Gespräch mit österreichischen Soldaten ...

... und mit afghanischen Wahlkanditatinnen. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

... und mit afghanischen Wahlkanditatinnen.

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