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Bundesheer in Afghanistan - Presseaussendung

Österreicher seit fünf Tagen in Kabul=

Utl.: "Allerbeste Erfahrungen mit der Bundeswehr" Wien (BMLV) - Die ersten Erfahrungen beim Einsatz in Afghanistan zeigen, dass die Zusammenarbeit zwischen den rund 60 österreichischen und den derzeit 400 deutschen Soldaten in Kabul bestens funktioniert. »Nach jahrelanger guter Erfahrung im Einsatz im Kosovo unter deutschem Kommando, hat das österreichische Bundesheer nun mehr wiederum gute Erfahrung mit der Eingliederung in ein deutsches Fallschirmjägerbataillon gemacht » meint der Leiter der Operationsabteilung Brigadier Christian Segur-Cabanac, der für alle Einsätze im In- und Ausland zuständig ist.****

Das bestätigt auch Oberstleutnant des Generalstabs Dr. Karl Schmidseder vom Kommando für Internationale Einsätze, der als einer der ersten österreichischen Soldaten im Vorkommando in Afghanistan war"Diese bisherigen positiven Erfahrungen haben sich im Zuge der Erkundung bestätigt. Die Einbindung der Österreicher erfolgt absolut problemlos und transparent."

Nicht nur die gemeinsame Sprache, sondern auch gegenseitiges Vertrauen haben bei den Vorbereitungen zum ISAF Einsatz und bei der gemeinsamen Ausbildung in Hammelburg (D) gezeigt, dass die Österreicher bei Planungen voll eingebunden werden. Obstlt Dr. Schmidseder:" Für einen kleinen Truppensteller wie Österreich ist es äußerst wichtig, einen strategischen Partner zu finden, der einen besonders bei Logistik und Transport unterstützt." Für Brigadier Segur-Cabanac ist die professionelle Vorbereitung ein erfreulicher Beweis dafür, dass im Österreichischen Bundesheer die Vorgaben der neuen Sicherheitsdoktrin im Zusammenhang mit der Befähigung zu mehr Kompatibilität im Rahmen internationaler Solidaritätsleistungen zu greifen beginnt. Allerdings sollte dieser Einsatz in Afghanistan nach der Devise "First in – first out" nach längstens sechs Monaten beendet werden, um die eingesetzten hochwertigen Kaderkräfte für mögliche neue Aufgaben bereithalten zu können, meint der Brigadier.

Die ISAF besitzt ein Mandat für sechs Monate, ihr Einsatz ist auf Kabul und ihre Umgebung begrenzt. Deutschland will bis zu 1000 Soldaten stellen. Das Hauptkontingent soll bis Mitte Februar verlegt werden.

7. Februar 2002 Mag. KULLNIG (Schluß) nnnn

Presseaussendung vom 07. Februar 2002

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