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Der Instandsetzungs- & Bergezug bei UNIFIL: "Ohne uns läuft nichts"

23. Mai 2015 - 

Einen Teil des österreichischen Logistikkontingents im Libanon bildet der Instandsetzungs- & Bergezug der "Multi Role Logistic Unit". Mit seinen 18 Soldaten ist der Zug in drei - zum Teil sehr unterschiedliche Einheiten - gegliedert.

Instandsetzungsgruppe

Die "Heavy Workshop"-Gruppe, bestehend aus sieben Soldaten, die als Hauptaufgabe sämtliche Fahrzeuge über 3,5 Tonnen Gewicht des österreichischen UNIFIL-Kontingents instand zusetzen hat, bildet das Schwergewicht des Zuges. Dazu stehen der Gruppe bis zu sechs Reparaturboxen mit einer stationären Hebebühne und zwei mobilen Hebebühnen im UNIFIL-"Heavy Workshop" im Camp "Green Hill", wo sämtliches "UN owned equipment" instandgesetzt wird, zur Verfügung.

Der UNIFIL-"Heavy Workshop" wird von Bediensteten der UN geführt, die den Soldaten den notwendigen Platz, das notwendige Werkzeug und die notwendigen Ersatzteile zuteilen und ebenfalls die komplette Ersatzteilverwaltung im "Spare parts store" sowie die UN-spezifische Arbeitsverwaltung ausführen. Somit besteht immer eine enge Zusammenarbeit zwischen den österreichischen Soldaten und den UN-Zivilisten aus aller Welt, die sehr gut funktioniert.

Bergegruppe

Die Bergegruppe, bestehend aus sechs Soldaten, bildet im Wochenrythmus eine Tag- & Nacht-Bergebereitschaft, bestehend aus einem Bergekommandanten und einem Bergegehilfen. Sollte ein UNIFIL-Fahrzeug bei einem Auftrag ausfallen, muss es von der Bergebereitschaft zurück ins Hauptquartier in Naqoura gebracht werden, wo es repariert werden kann.

Für diese Aufträge kann die Bergegruppe auf zwei Fahrzeuge zurückgreifen: einen Renault Kerax "Pallet Loading System" (Hakenladesystem) mit Bergeflat inklusive Fünf-Tonnen-Seilwinde zum Aufziehen von Klein-Kraftfahrzeugen bis maximal einen Medium-Bus sowie auf einen Renault Kerax mit 25 Tonnen-Spezialbergeaufbau inklusive Hubbrille und Neun-Tonnen-Seilwinde zum Abschleppen von schweren Fahrzeugen bis zu maximal 25 Tonnen Gewicht.

Mobiler Instandsetzungstrupp

Ein mobiler Instandsetzungstrupp, bestehend aus drei Soldaten, dessen Hauptaufgabe die Instandsetzung und Inspektion des finnischen Radpanzers "Sisu", der bei der UNIFIL-Truppe vom ghanesischen, indischen und vom srilankischen Kontingent eingesetzt wird, ist. Die Arbeit erfolgt großteils auf der UN-Position 9-10 außerhalb des Hauptquartiers, wodurch es zu einem abgetrennten Einsatz dieses Trupps kommt.

Zusätzlich zum Pendeln vom "Force Headquarters" Naqoura zur UN-Position 9-10, muss der mobile Instandsetzungstrupp alle sechs Wochen bei jedem dieser Fahrzeuge eine Kurzinspektion direkt auf den UN-Positions, auf denen der Radpanzer eingesetzt ist, durchführen. Aufgrund der derzeitigen Sicherheitslage wird der Trupp bei diesen Fahrten immer von einem "Sisu"-Radpanzer begleitet.

Bei Arbeiten an einem "Pallet Loading System", kurz "PLS" genannt. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Bei Arbeiten an einem "Pallet Loading System", kurz "PLS" genannt.

Bei der Arbeit an dem schweren Bergefahrzeug. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Bei der Arbeit an dem schweren Bergefahrzeug.

Der "Heavy Workshop", Arbeitsplatz der österreichischen Soldaten. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Der "Heavy Workshop", Arbeitsplatz der österreichischen Soldaten.

Arbeiten am "Fire Truck". (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Arbeiten am "Fire Truck".

Verschiedene Bergefahrzeuge... (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Verschiedene Bergefahrzeuge...

...stehen den Soldaten zur Verfügung. (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

...stehen den Soldaten zur Verfügung.

Der Instandsetzungs-Bergezug der "Multi Role Logistic Unit". (Bild öffnet sich in einem neuen Fenster)

Der Instandsetzungs-Bergezug der "Multi Role Logistic Unit".

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