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Wirtschafts- und Finanzressort werden zur Entscheidung über Hubschrauberankauf beim Bundesheer beigezogen

Wien, 11. Juli 2000  - Zur Entscheidung über den Hubschrauberankauf beim Bundesheer werden das Wirtschafts- und Finanzressort beigezogen. Diese Vorgangsweise wurde heute Nachmittag beschlossen, nachdem die BMLV-interne Bewertungskommission ihr Endergebnis vorlegte. Die Angebote der Firmen Sikorsky und Eurocopter lagen beide über der vom Finanzministerium in Aussicht gestellten Sonderfinanzierung. Bekanntlich wurden dem Bundesheer 6 Jahrestangenten über jeweils 400 Millionen Schilling zur Hubschrauberfinanzierung zugesagt.

„Meine Verantwortung als Verteidigungsminister ist es, das bestgeeignetste Gerät für das österreichische Bundesheer zu beschaffen, allerdings geht es auch darum, für Österreich insgesamt das bestmögliche Ergebnis zu erreichen“, so begründete Verteidigungsminister Herbert Scheibner heute seine Entscheidung. In der Bewertung der beiden Hubschraubertypen ergaben sich im technischen Bereich Vorteile für den Sikorsky-Hubschrauber S70 „Black Hawk“. Der Preis des "Black Hawk" mit rund 2,9 Milliarden Schilling lag jedoch um etwa 400 Millionen Schilling über dem des Eurocopter AS 532 „Cougar“. In einer abschließenden Gesamtbewertung (Kosten-Nutzenrelation) ging das Angebot des US-Herstellers gegenüber jenem des französisch-deutschen Produzenten als bestes Offert hervor. Verteidigungsminister Herbert Scheibner will daher im Zusammenhang mit der Finanzierung die Kompensationsangebote der Hersteller durch das Wirtschaftsministerium prüfen lassen.

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