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Bundesheer stellt größtes Kontingent bei "CDE 2000"

Schweiz, 27. Oktober 2000  - Anfang Novemer verlegt ein 30 Soldaten umfassendes Kontingent der 1. Jägerbrigade zur "Cooperative Determination 2000" (CDE 2000) in die Schweiz. Hinter der Bezeichnung "CDE 2000" verbirgt sich die größte Partnership for Peace-Übung im heurigen Jahr.

Die computerunterstützte Stabsübung endet am 10. November, die letzten Teilnehmer werden am 11. November nach Österreich zurückkehren. Die Delegation der 1. Jägerbrigade mit Sitz im burgenländischen Eisenstadt wird die größte der 22 teilnehmenden Nationen sein. Der Austragungsort dieser multinationalen Übung: Das Armeeausbildungszentrum in Luzern, kurz SAFTC (Swiss Armed Forces Training Center). Ziel des PfP-Vorhabens ist es, die Zusammenarbeit in friedenserhaltenden Missionen, sogenannten Peace Support Operations (PSO), zu verbessern.

Die Optimierung der Zusammenarbeit beginnt bei scheinbar banalen Aspekten wie der Sprache - Englisch ist Übungssprache- und endet bei verschiedenen (nationalen) Zugängen bei der Lösung von taktischen Aufgaben. Gerade auf diese entscheidenden Details haben sich die Soldaten der 1. Jägerbrigade besonders gründlich vorbereitet. Im "Vorspann" zur "CDE 2000" absolvierten die Teilnehmer einen Sprachkurs, der speziell auf die Bedürfnisse der Übung zugeschnitten war. Taktisches Englisch und kleine Sprachübungen zu den Organisationsstrukturen der NATO wurden durch Sprachlehrer ausländischer Armeen professionell vermittelt. "Sprachliche Weiterbildung als Vorbereitung zur Erfüllung internationaler Aufgaben ist für uns unumgänglich. Der Einsatz von ausländischen Sprachlehrern zeigt die gute Kooperation mit anderen PfP-Partnerstaaten in eindrucksvoller Weise", betonte Oberst Roland Resatz, Kommandant der 1. Jägerbrigade. Der Delegationsleiter des österreichischen 30-Mann Kontingents Oberstleutnant des Generalstabes Andreas Mempör hat sich bei mehreren Planungskonferenzen im Vorfeld der "CDE 2000" mit seinen Wünschen durchgesetzt. Wichtige Positionen konnten durch österreichische Soldaten besetzt werden. Die Österreicher stellen u.a. den stellvertretenden Brigadekommandanten, den Chef der G4 Planungszelle und den Bataillonskommandanten eines gepanzerten Jägerbataillons. "Wichtige Positionen bringen den größten Erfahrungsgewinn", stellt Oberstleutnant Mempör fest. Brigadekommandant Roland Resatz meint dazu: "Die Teilnahme der Masse des Brigadestabes an der "CDE 2000" ist ein weiterer Schritt in der Verfolgung des von mir vorgegebenen Zieles, die Professionalität des Kaderpersonals zu steigern. Ich sehe die Mitarbeit meiner Soldaten in führenden Positionen während der Übung und das Kennenlernen der Arbeitsabläufe multinationaler Brigaden als unabdingbare Notwendigkeit in der Erfüllung zukünftiger Aufgaben."

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