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Großveranstaltungen der Superlative am Nationalfeiertag

Wien:

Wien, 26. Oktober 2000  - Nicht nur die professionelle Vorbereitung und Organisation, auch das notwendige Quäntchen Glück, welches am Nationalfeiertag Traumwetter bescherte, sorgte für einen Riesenerfolg der Großveranstaltung des österreichischen Bundesheeres am Wiener Heldenplatz.

Mehrere Höhepunkte waren zeitlich über den ganzen Veranstaltungstag gestaffelt.

Unterschiedlichste Vorführungen und Darbietungen sowie die Präsentation des neuesten Großgerätes wirkten regelrecht als Publikumsmagnet.

Den Auftakt bildete die Angelobung von 1100 Rekruten der Garnisonen Wien und Langenlebarn, die nicht nur durch die besondere Kulisse, sondern auch durch die Anwesenheit des Bundespräsidenten Dr. Thomas Klestil sowie des Verteidigungsministers Herbert Scheibner aufgewertet wurde.

Unter dem präsentierten Großgerät (20 Panzerfahrzeuge, 7 Hubschrauber und diverse Sonderfahrzeuge) befand sich unter anderem ein Kampfpanzer "Leopard 2 A4" sowie ein Modell des Transporthubschraubers S 70 "Black Hawk", der die Hauptattraktion der Geräteschau darstellte. Bereits die Landung dieses "schwarzen Falken" vor der Wiener Hofburg am Vortag zog die Zuschauermassen an. So ließ es sich auch die Bundesregierung nicht nehmen, am 26. Oktober auf dem Weg von der Kranzniederlegung in der Krypta zum Sonderministerrat einen "Abstecher" zu machen, um den neuen Hubschrauber zu bewundern. Rund um das Denkmal von Erzherzog Karl plazierten sich diverse Panzerfahrzeuge. Neben den älteren Modellen konnten auch ein Radpanzer "Pandur", ein Jagdpanzer "Jaguar" sowie ein Kampfpanzer "Leopard 2" bestaunt werden. Aber nicht nur die Panzersoldaten, auch das Instandsetzungspersonal hatte Gelegenheit, Können und Professionalität zu demonstrieren. Vor tausenden interessierten Zuschauern wurde an einem Kampfpanzer "Leopard 2" der Motor getauscht. Nach 16 Minuten blieb die Stoppuhr stehen, eine neue Rekordmarke, auch im internationalen Vergleich.

Am Nachmittag reckten sich die Blicke in den tiefblauen Himmel, als Fallschirmspringer des Ausbildungszentrums Jagdkampf über das Kunsthistorische Museum schwebend schließlich vor der Hofburg landeten und der ehemalige ÖSV- Adler Rupert Hirner - aus einem Transporthubschrauber Agusta Bell 212 abgesetzt - einen Bungee- Sprung aus 420 Metern Höhe wagte.

Neben weiteren zahlreichen Vorführungen des Bundesheeres war auch die Leistungsfähigkeit der Polizei, der Feuerwehr sowie zahlreicher Rettungsdienste zu bewundern. So zeigte sich, daß im Sinne der "Umfassenden Landesverteidigung" das Zusammenspiel der militärischen und der zivilen Komponente gut funktioniert.

Die kleinen Besucher hatten die Möglichkeit, sich in der Kinderwelt auszutoben.

Für das leibliche Wohl wurde sowohl durch zahlreiche Stände auf der "Bio-Spezialitäten-Meile", als auch durch Kostproben aus der Heeresküche gesorgt. Die Soldaten der Heeresversorgungsschule, welche für die "Gulaschkanonen" zuständig waren, bekamen den regen Besucherandrang besonders zu spüren.

Bei nüchterner Betrachtung der Zahlen erkennt man den Riesenerfolg der Gesamtveranstaltung: Die bis 13 Uhr gezählte Besucherzahl von 150.000 stieg bis zum Veranstaltungsende auf 300.000 an.

Graz:

Die Informations- und Leistungsschau des österreichischen Bundesheeres im Schwarzl Freizeitzentrum wurde am 26. Oktober von ungefähr 50.000 Menschen besucht. Bei ebenso schönem Wetter wie in der Bundeshauptstadt Wien gab es zahlreiche Kampf- und Rettungsvorführungen.

Das Ziel der Veranstaltung, der Bevölkerung die Schere zwischen den auszuführenden Aufträgen und den zur Verfügung gestellten (Geld-) Mitteln zu verdeutlichen, wurde nicht nur durch das rege Besucherinteresse, sondern auch durch die gediegene Vorbereitung mehr als erreicht.

Weiters wurde angestrebt, die Bevölkerung in die unterschiedlichsten Bereiche aktiv miteinzubinden. So gab es unter anderem ein Wettrudern, diverse Gesundheitschecks sowie ein Haflinger- Reiten für Kinder.

Linz:

Mehr als 20.000 Besucher strömten am Nationalfeiertag zum Fliegerhorst Vogler in Linz- Hörsching. In Linz begann der Veranstaltungstag um 10 Uhr offiziell mit einer Angelobung. Ebenso wie in Wien und in Graz konnten die vielen Besucher nicht nur modernes Gerät bewundern, sondern sich auch bei den unterschiedlichsten Vorführungen ein Bild der Leistungsfähigkeit unserer Soldaten machen.

Angelobung.

Angelobung.

Bundespräsident.

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Verteidigungsminister.

Verteidigungsminister.

Black Hawk.

Black Hawk.

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