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Luftraumsicherungsoperation "Dädalus 08" - eine Bilanz

Tirol und Vorarlberg, 28. Jänner 2008  - Von Mittwoch bis einschließlich heute hat das Österreichische Bundesheer anlässlich des Weltwirtschaftsgipfels im schweizerischen Davos den Luftraum in Vorarlberg und Tirol verstärkt überwacht. Die Nutzung des Luftraumes war dabei auch temporär beschränkt. Verteidigungsminister Norbert Darabos zog eine positive Bilanz: "Die Luftraumsicherungsoperation zeigte die hohe Einsatzbereitschaft des Bundesheeres und die reibungslose Zusammenarbeit mit der Schweizer Armee. Damit wurde ein wichtiger Schritt zu einer erfolgreichen Euro 08 gesetzt."

Optimale Mischung

Bei der Luftraumsicherungsoperation "Dädalus 08" waren 20 Flächenflugzeuge und 13 Hubschrauber eingesetzt, die bei 230 Flügen insgesamt rund 340 Flugstunden absolvierten. Dabei wurde auf eine Mischung aus schnell fliegenden Jets (F-5 "Tiger" und Saab 105), Propellermaschinen (Pilatus PC-7 und PC-6) und Hubschraubern (OH58 "Kiowa", S-70 "Black Hawk", AB-212 und Alouette III) gesetzt, um auf alle denkbaren edrohungen reagieren zu können. Mit den Piloten sorgten rund 700 Soldaten in den verschiedensten Bereichen für einen reibungslosen Ablauf.

16 registrierte Luftraumverletzungen

Die Notwendigkeit der Luftraumsicherung zeigt sich daran, dass nicht weniger als 16 Verletzungen des Luftraumbeschränkungsgebietes registriert wurden. Es handelte sich dabei in allen Fällen um unachtsame Piloten, welche die verlautbarten Beschränkungen nicht eingehalten hatten. Die Palette reichte dabei von Sportfliegern über Motorsegler und Hubschrauber bis zu Paragleitern aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. In allen Fällen wurde die Identität festgestellt und die dokumentierten Luftraumverletzungen an die zivilen Behörden weitergeleitet. Je nach Sachlage droht den unachtsamen Piloten nun ein Verwaltungsstrafverfahren.

Durch die Anwesenheit der fliegerischen Kräfte konnte auch rasch auf eine Assistenzanforderung der Landeswarnzentrale Vorarlberg reagiert werden und ein Notfall-Patient mit dem Bundesheer-Notarzthubschrauber ins Krankenhaus Feldkirch transportiert werden.

Gerüstet für Europameisterschaft

Die Zusammenarbeit sowohl mit den zivilen Behörden in Österreich als auch mit den ausländischen Partnern, vor allem der Schweizer Luftwaffe, funktionierte reibungslos. Damit konnten auch im Hinblick auf die kommende Fußball-Europameisterschaft die Abläufe im Bereich der Luftraumsicherung weiter optimiert werden.

Mittelbereichsradar am Hochberg/Pfänder.

Mittelbereichsradar am Hochberg/Pfänder.

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