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Österreich übernimmt Führungsaufgabe im Kosovo

Brdo, 21. Februar 2008  - "Sicherheit und Stabilität sind der Schlüssel für die weitere positive Entwicklung des Kosovo. Die Europäische Union und Österreich bekennen sich daher klar zur militärischen Präsenz im Rahmen der KFOR-Friedenstruppe. Wir stehen zu unserer Verantwortung und werden weiterhin unseren Beitrag für Sicherheit im Kosovo leisten", sagte Verteidigungsminister Norbert Darabos heute am Rande des informellen Treffens der EU-Verteidigungsminister in Brdo, Slowenien.

Übernahme der " Task Force Süd" ab Mai

Darabos: "Durch die geografische Nähe hat Österreich besonderes Interesse daran, dass sich der gesamte Balkan friedlich und stabil entwickeln kann und zu einer Zone des Friedens, der Stabilität und des Wohlstands umgewandelt wird. Österreich wird sein Engagement im Kosovo sogar noch ausbauen und im Mai erstmals die Führung der multinationalen Brigade Süd übernehmen." Daran lasse sich das große Vertrauen ablesen, das KFOR in das österreichische Kontingent habe. "Wir übernehmen damit Verantwortung in einer sensiblen Phase. Ich bin überzeugt, dass wir diese Aufgabe mit hoher Professionalität erfüllen werden", so der Minister.

Starke Beteiligung des Bundesheeres

Österreich ist der größte Nicht-NATO-Truppensteller im Rahmen von KFOR. Seit 1999 beteiligt sich das Bundesheer mit seither insgesamt etwa 11.500 Soldaten an der internationalen Friedensmission im Kosovo. Derzeit befinden sich etwa 560 Soldatinnen und Soldaten im Einsatz. Die KFOR-Truppe hat insgesamt etwa ca. 16.000 Männer und Frauen aus mehr als 34 Nationen im Kosovo stationiert.

Verteidigungsminister Norbert Darabos (r.) begrüßt seinen slowenischen Amtskollegen Karl Erjavec.

Verteidigungsminister Norbert Darabos (r.) begrüßt seinen slowenischen Amtskollegen Karl Erjavec.

Die österreichische Delegation (l.) während eines Arbeitsgespräches mit dem französischen Verteidigungsminister Hervé Morin (2.v.r.).

Die österreichische Delegation (l.) während eines Arbeitsgespräches mit dem französischen Verteidigungsminister Hervé Morin (2.v.r.).

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