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10 Jahre Soldatinnen beim Bundesheer - eine Erfolgsgeschichte

Wien, 30. März 2008  - Seit zehn Jahren besteht für Frauen die Möglichkeit, als Soldatin Dienst beim Bundesheer zu versehen. Am 1. April 1998 rückten die ersten neun Soldatinnen ein. Seither sind Soldatinnen von der Militärpilotin bis zur Militärseelsorgerin in allen Funktionen und Waffengattungen tätig - Panzerkommandantinnen zählen ebenso dazu wie Ärztinnen oder Technikerinnen.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Zurzeit leisten 311 Soldatinnen ihren Dienst beim Bundesheer. 31 Frauen befinden sich im Auslandseinsatz - doppelt so viele wie noch 2006. Der derzeit höchste von einer Frau erreichte Dienstgrad ist Oberstarzt, der höchste Unteroffiziersdienstgrad ist Offiziersstellvertreter. Und da im Bundesdienst eine geschlechtsunabhängige Entlohnung gilt, ist gleicher Lohn für gleiche Arbeit beim Bundesheer längst Realität.

Karrieremöglichkeiten immer attraktiver

In den nächsten Monaten und Jahren will das Heer die Karrieremöglichkeiten für Frauen noch attraktiver gestalten. Damit erfüllt das Bundesheer auch die Intention der UNO-Resolution 1325 mit ihrem Ziel, die aktive Beteiligung von Frauen an der Beilegung von Konflikten zu verstärken. "Die so wichtige Einbindung von Frauen stellt ein enormes Potenzial dar, um längerfristigen und stabilen Frieden zu gewährleisten. Sie ist unabdingbar", meint dazu Verteidigungsminister Norbert Darabos.

Frau der ersten Stunde

Eine Frau der ersten Stunde war Korporal Diana Schmid. Sie rückte 1998 ein und absolvierte eine Ausbildung zur Sanitäterin. Danach erhielt sie ein Angebot aus der Wirtschaft und beendete ihren Dienst, um als Filialleiterin in einem Sanitäts- bzw. Krankenbedarfsunternehmen zu arbeiten. Seit Jahresbeginn 2008 bereitet sie sich auf ihren Dienst in einer Kaderpräsenzeinheit bzw. auf einen Auslandseinsatz als Sanitäterin vor.

Schmid: "Und ich bin sehr gerne wieder zurückgekommen. Denn nur das Bundesheer bietet optimale Weiterbildungsmöglichkeiten und gibt mir gleichzeitig die Chance, nicht nur im Inland, sondern auch im Ausland meinen Beitrag bei humanitären Einsätzen, etwa im Katastrophenschutz, aber auch im Rahmen von friedensschaffenden Operationen, zu leisten. Als Frau kann ich hier völlig gleichberechtigt meine Erfahrung und Ausbildung einbringen."

Beratung für Interessierte

Für alle Fragen rund um den Soldatenberuf für Frauen ist das Heerespersonalamt zuständig. Zahlreiche Informationsveranstaltungen, Vorbereitungswochenenden und spezielle Berufsberatungen bereiten interessierte Frauen auf den Soldatenberuf vor und begleiten Soldatinnen auch während ihrer Berufslaufbahn.

Minister Norbert Darabos (l.) und Thomas Mais, Leiter des Heerespersonalamts, beglückwünschen Diana Schmid zur Beförderung zum Korporal.

Minister Norbert Darabos (l.) und Thomas Mais, Leiter des Heerespersonalamts, beglückwünschen Diana Schmid zur Beförderung zum Korporal.

Korporal Diana Schmid: "Nur das Bundesheer bietet optimale Weiterbildungsmöglichkeiten".

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Infografik: Soldatinnen im Präsenzstand, die Entwicklung von 2002 bis 2008.

Infografik: Soldatinnen im Präsenzstand, die Entwicklung von 2002 bis 2008.

Infografik: Auch die Zahl der Frauen in Auslandseinsätzen steigt ständig.

Infografik: Auch die Zahl der Frauen in Auslandseinsätzen steigt ständig.

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