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Europatag 2008: Europa friedlich vereint!

Arnoldstein, 10. Mai 2008  - "Friedlich vereint" - Unter diesem Motto fand heute erstmalig der trinationale Europatag 2008 in Arnoldstein statt. Die zivile und militärische Beteiligung an dieser Feier anlässlich des 90-Jahr-Jubiläums war in dieser Form erst- und einmalig. Vor allem das umfangreiche Veranstaltungsprogramm zeichnete die Veranstaltung aus.

Ein Blasensemble der Militärmusik Kärnten eröffnete die Feierlichkeit am Dreiländereck. Der Bürgermeister der Marktgemeinde Arnoldstein, Erich Kessler, betonte in seiner Begrüßungsrede, dass die gemeinsame Bestrebungen zu einem grenzenfreien Dreiländereck voll und ganz aufgegangen seien.

Keine Grenzen mehr

Jure Zerjav, Bürgermeister von Kranjska Gora, wies auf die seit 29 Jahren jährlich stattfindenden Treffen hin und bezeichnete den Grenzstein als Treffpunkt dreier Kulturen. "Die Veränderungen innerhalb der einzelnen Staaten bewirken ein neues Bewusstsein, nämlich jenes, dass wir nicht mehr nach nationalen Grenzen denken dürfen, sondern vielmehr nach dem Leitspruch 'senza confini'", bekräftigte auch der Tarviser Bürgermeister Roberto Carlantoni.

Kinder und ihre Wünsche für Europa

150 Kindergartenkinder sowie Volks- und Hauptschüler aus Arnoldstein, Kranjska Gora und Tarvis lasen die von ihnen formulierten Wünsche "Was wünsche ich mir von Europa? Und was wünsche ich mir für Europa?" vor. Danach wurde ein gemeinsames Feuer für Europa entzündet, und die Kinder ließen unter den Klängen der Europahymne Luftballons mit Wunsch-Kärtchen in den Himmel steigen.

Bunkermuseums wiedereröffnet

Im Rahmen der Veranstaltung wurde das "Bunkermuseum Wurzenpass/Kärnten“ nach Abschluss der umfangreichen Um- und Ausbauarbeiten mit einem feierlichen Festakt wiedereröffnet. Mit dabei war unter anderen auch Generalstabschef General Edmund Entacher. Das Bunkermuseum ist das einzige Museum Österreichs seiner Art und steht unter dem Motto "Kalter Krieg und Österreichs Verteidigungsvorbereitungen“. Ab 10. Mai 2008 ist das Museum öffentlich zugänglich.

Angelobung von Soldaten

Den absoluten Höhepunkt des Europatages 2008 bildete die Angelobung von 450 Rekruten, die im Beisein zahlreicher Ehrengäste aus dem In- und Ausland ihren Eid auf die Republik Österreich leisteten. Neben Verteidigungsminister Norbert Darabos wohnten auch Nationalratspräsidentin Barbara Prammer und ihr slowenischer Amtskollege, Franc Cukiatidieser, sowie die Botschafterin der Republik Slowenien, Tatiana Kovacic, und Generalstabschef Edmund Entacher der Angelobung bei.

Die Soldaten waren im März und April in den Garnisonen Bleiburg, Klagenfurt, Villach und Tamsweg eingerückt. Ein abschließendes, beeindruckendes "Europa-Feuerwerk" bildete den Höhepunkt der Feier.

Kinder beim Europatag mit den Fahnen Sloweniens, Österreichs und Italiens.

Kinder beim Europatag mit den Fahnen Sloweniens, Österreichs und Italiens.

Vor dem "Europa-Feuer" lassen die Gäste die Luftballons mit ihren Wünschen steigen.

Vor dem "Europa-Feuer" lassen die Gäste die Luftballons mit ihren Wünschen steigen.

Der Tarviser Bürgermeister Roberto Carlantoni bei seiner Rede.

Der Tarviser Bürgermeister Roberto Carlantoni bei seiner Rede.

Soldaten des Bundesheeres vor einer neuen Gedenktafel: "Im ewigen Gedenken an alle Opfer von bewaffneten Konflikten am Wege unseres Kontinents zum friedlich vereinten Europa".

Soldaten des Bundesheeres vor einer neuen Gedenktafel: "Im ewigen Gedenken an alle Opfer von bewaffneten Konflikten am Wege unseres Kontinents zum friedlich vereinten Europa".

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