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Absam: 6. Jägerbrigade lud zum Tag der offenen Tür

Absam, 17. Mai 2008  - Die Soldaten der 6. Jägerbrigade präsentierten heute der Bevölkerung ihre Ausbildung sowie ihre Ausrüstung für Einsätze im In- und Ausland. Außerdem informierten sie die Besucher über die Modernisierung des Österreichischen Bundesheeres.

3.000 Besucher

Hubschrauber, Radpanzer, Pioniergerät, Gefechtssimulatoren und unzählige andere Ausrüstungsgegenstände waren am Samstag in Absam zu bestaunen. Und mehr als 3.000 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich über die einzige Hochgebirgsbrigade des Bundesheeres zu informieren.

Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit einem Festakt, den die Militärmusik Tirol musikalisch umrahmte. Für das festliche Bild sorgten eine Ehrenkompanie des Vorbereitungssemesters der Militärakademie, die Fahnen der fünf Bataillone der 6. Jägerbrigade sowie eine Fahnenabordnung der Kaiserschützen.

Evakuierung mit Hubschraubern und Panzern

Die Gebirgssoldaten zeigten in einer spektakulären Vorführung die Evakuierung von Personen aus einem unzugänglichen Gebäude mit Unterstützung von Hubschraubern. Ihre Vorführung wurde unterstützt von vier Mannschaftstransportpanzern "Pandur", von Hubschraubern und von KIOP-Soldaten (Kräfte für internationale Operationen).

Auch an den vielen Stationen und Infoständen gab´s einiges zu sehen, darunter verschiedene Pioniergeräte, Gefechtsfahrzeuge, ABC-Katastropheneinsatz-Teams, Hubschrauber, Haflingerpferde und vieles mehr. Für die Kleinsten war ebenfalls gesorgt: Haflingerreiten, Kletterturm und eine Seilrutsche sorgten für spannende Unterhaltung.

Wo Bundesheer drauf steht, soll auch Bundesheer drinnen sein

Brigadier Ernst Konzett, der Kommandant der 6. Jägerbrigade, konnte viele Ehrengäste aus der Politik begrüßen. Als militärisch Höchstanwesender war Generalmajor Dieter Heidecker, der stellvertretende Kommandant der Streitkräfte, nach Absam gekommen. Generalmajor Heidecker unterstrich die hohe Einsatzbereitschaft der 6. Jägerbrigade und sagte: "Wo Bundesheer drauf steht, soll auch Bundesheer drinnen sein. Die Transformation des Österreichischen Bundesheeres ist eingeleitet."

Arno Guggenbichler, der Absamer Bürgermeister stellte fest, dass jede Gemeinde ein Gesicht besitze und zum Gesicht der Gemeinde Absam die Bundesheer-Kaserne gehöre. Nicht nur Arbeitsplätze würden durch die 6. Jägerbrigade geschaffen, sie habe darüber hinaus bereits in zahlreichen Katastropheneinsätzen Hilfe für das Land Tirol und in anderen Bundesländern geleistet, so Guggenbichler.

Die Gebirgsbrigade des Bundesheeres

Die 6. Jägerbrigade ist der westlichste Einsatzverband der Streitkräfte und damit die einzige Gebirgsbrigade des Österreichischen Bundesheeres. Ihre fünf Bataillone sind in Vorarlberg, Tirol, Salzburg und Kärnten stationiert. Die Brigade umfasst drei Hochgebirgs-Infanteriebataillone ein Stabsbataillon und ein Pionierbataillon. Die Soldaten der 6. Jägerbrigade leisten im Rahmen von Auslands- und Assistenzeinsätzen gemäß dem Motto "Schutz und Hilfe" ihren Beitrag im Dienste Österreichs.

Ein Bericht der Redaktion 6. Jägerbrigade

Der Radpanzer "Pandur", ein Anziehungspunkt für Jung und Alt.

Der Radpanzer "Pandur", ein Anziehungspunkt für Jung und Alt.

Soldaten des Jägerbataillons 26 aus Spittal an der Drau errichteten einen mobilen Kontrollpunkt.

Soldaten des Jägerbataillons 26 aus Spittal an der Drau errichteten einen mobilen Kontrollpunkt.

Spezialisten der ABC-Abwehr demonstrierten das Bergen von Verletzten nach einer Katastrophe.

Spezialisten der ABC-Abwehr demonstrierten das Bergen von Verletzten nach einer Katastrophe.

Zwei begeisterte Nachwuchssoldaten im Kreise der Gebirgsjäger.

Zwei begeisterte Nachwuchssoldaten im Kreise der Gebirgsjäger.

Bei der Feldschmiede des Pionierbataillons 2 konnten die Besucher selbst Hand anlegen.

Bei der Feldschmiede des Pionierbataillons 2 konnten die Besucher selbst Hand anlegen.

Auch das neu eingeführte Faltstraßengerät wurde präsentiert.

Auch das neu eingeführte Faltstraßengerät wurde präsentiert.

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