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Heerespiloten im Spitzenfeld bei Hubschrauber-WM

Eisenach-Kindel, 18. August 2008  - Vom 13. bis 18. August 2008 wurde am Flugplatz Eisenach-Kindel in Thüringen die 13. Hubschrauber-WM, veranstaltet vom Deutschen Hubschrauberclub, ausgetragen. Seit 1998 nehmen österreichische Piloten permanent an nationalen und internationalen Helikopter-Meisterschaften der "Federation Aeronautique Internationale" (Weltdachverband aller Luftsportarten) teil.

44 Besatzungen aus sieben Nationen waren angetreten, um aus ihren Reihen den Hubschrauberweltmeister, den Damenweltmeister und den Juniorenweltmeister zu ermitteln. Als Attraktion für das Publikum wurde zusätzlich der Titel im Free Style, einer Demonstration der Leistungsfähigkeit der Hubschrauber, vergeben.

Höchste Anforderungen an militärische und zivile Profis

Das teilnehmende Heli-Sport-Team Austria, bestehend aus flug- und sportbegeisterten Berufs-, Bundesheer- und Freizeitpiloten, reiste mit einer militärischen Besatzung und drei zivilen Besatzungen aus Oberösterreich, Niederösterreich und Salzburg an. Hauptmann Gerd Luxbauer und Vizeleutnant Günther Kremlicka vom Hubschraubergeschwader Aigen im Ennstal absolvierten insgesamt schon mehr als 6.700 Flugstunden und sind mehrmalige österreichische Staatsmeister im Hubschrauberflug. Bei der Hubschrauber-WM 2002 in Aigen konnten sie die Goldmedaille in der Mannschftswertung erfliegen.

Bei der Hubschrauber-Weltmeisterschaft werden höchste Anforderungen in Bezug auf Reaktion, Flexibilität, Genauigkeit und Konzentration an die Piloten gestellt. Nur wer alle Flüge möglichst fehlerfrei meistert, kann sich eine Platzierung im Spitzenfeld sichern.

Ausgezeichnete Platzierungen der österreichischen Piloten

Im Endstand der Wertung erreichten die militärischen Spitzen-Flieger, Hauptmann Luxbauer und Vizeleutnant Kremlicka, den ausgezeichneten sechsten Platz. Gold- und Silbermedaillen gingen an Russland, Deutschland sicherte sich Platz drei. Beim erstmaligen Freestyle-Bewerb konnte durch den zivilen Fluglehrer Stefan Seer die Goldmedaille nach Österreich geholt werden.

20.000 Zuschauer bekamen bei dieser Weltmeisterschaft eindrucksvoll Luftsport auf höchstem Niveau demonstriert. Bis zur nächsten Hubschrauber-Weltmeisterschaft 2011 in Russland werden die Piloten des Heli-Sport-Austria Teams bei den World Air Games 2009 in Turin erneut ihr Können unter Beweis stellen.

Die "Alouette" III der militärischen Überflieger.

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Die Heerespiloten starten zum fordernden Bewerb.

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Beim Präzisionsflug ist hohes fliegerisches Können gefragt.

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Selbst die kleinsten Ziele werden punktgenau getroffen.

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