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Sicherheitsratssitz bestätigt humanitäres Engagement Österreichs

Wien, 17. Oktober 2008  - "Unsere Bemühungen haben sich gelohnt", zeigt sich Verteidigungsminister Norbert Darabos in einer ersten Reaktion erfreut über die Vergabe eines nicht ständigen Sitzes im UNO-Sicherheitsrat an Österreich. Für Darabos, der selbst noch vor wenigen Monaten ein Arbeitsgespräch mit UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon absolviert hat, drückt sich in dieser Entscheidung auch die hohe Wertschätzung des großen österreichischen Engagements bei Friedensmissionen der Vereinten Nationen aus. In den letzten Jahrzehnten waren über 60.000 österreichische Soldatinnen und Soldaten bei rund 50 UNO-Missionen auf der ganzen Welt im Einsatz. "Die heutige Entscheidung bestätigt unsere Politik des humanitären Engagements", ist der Verteidigungsminister überzeugt.

Bundesheer bei Friedenseinsätzen sehr engagiert

Darabos sieht in der Entscheidung jedoch nicht nur eine Bestätigung, sondern auch einen Auftrag: "Österreich ist an der Bevölkerungszahl gemessen überproportional bei Friedenseinsätzen im Ausland aktiv. Diese Tradition müssen und werden wir aufrechterhalten und uns weiterhin einbringen, wenn es den Frieden zu sichern und menschliches Leid zu lindern gilt", so Darabos. Derzeit sind über 1.300 Soldatinnen und Soldaten des Österreichischen Bundesheeres bei UNO-mandatierten Missionen im Einsatz. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Westbalkan, wo Österreich mit 650 Soldaten im Kosovo, mit über 100 Soldaten in Bosnien und mit einzelnen Spezialisten und Stabsoffizieren bei zwei weiteren Balkan-Missionen vertreten ist.

Aktive Neutralitätspolitik

Auch die österreichische Neutralität stellt für Darabos in diesem Zusammenhang einen wesentlichen Faktor dar. "Wir haben die vergangenen Monate dafür genützt, uns hier international wieder stärker zu positionieren und dabei auch Allianzen geschmiedet. Für die österreichische Bewerbung war das sicher kein Nachteil", erinnert der Verteidigungsminister unter anderem an das maßgeblich von Österreich mitinitiierte Memorandum über das Verbot von Streumunition. Jetzt gehe es darum, so Darabos abschließend, "gestärkt durch diese internationale Anerkennung weiterhin aktive Neutralitätspolitik zu betreiben."

Österreich engagiert sich in Auslandseinsätzen besonders aktiv. Im Bild: Minister Darabos mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon.

Österreich engagiert sich in Auslandseinsätzen besonders aktiv. Im Bild: Minister Darabos mit UN-Generalsekretär Ban Ki-moon.

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