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Europäisches Engagement in Bosnien wird fortgeführt

Brüssel, 10. November 2008  - Die EU-Verteidigungsminister haben sich in Brüssel darauf verständigt, dass das europäische Engagement in Bosnien weitergeführt werden soll. Konkret soll die derzeitige EUFOR-Mission, an der sich Österreich mit über 100 Soldaten beteiligt, bis in den Herbst 2009 fortgeführt und anschließend in eine militärische Trainings- und Beratungsmission umgewandelt werden.

Große Bedeutung für Österreich

Verteidigungsminister Darabos stellt die weitere Präsenz des österreichischen Kontingents sicher. "Das ist ein wichtiger Beitrag zu Stabilität am Westbalkan, die große Bedeutung für Österreich aber auch für ganz Europa hat", begründet Darabos das weitere Engagement.

Schwerpunkt der österreichischen Friedenseinsätze

Der Westbalkan stellt den Schwerpunkt der österreichischen Friedenseinsätze dar. Neben den über 100 Soldaten bei der EUFOR-Mission in Bosnien beteiligt sich Österreich mit rund 650 Soldaten am Kosovo-Einsatz und mit einzelnen Spezialisten und Stabsoffizieren an zwei weiteren Balkanmissionen.

Gemeinsame Ausbildungsprogramme für Offiziere

Weiteres Thema beim Treffen der EU-Verteidigungsminister war der Vorschlag der französischen Präsidentschaft, gemeinsame Ausbildungsprogramme für Offiziere zu forcieren. Verteidigungsminister Darabos unterstützt dieses Projekt: "Das ist zielführend im Sinne der länderübergreifenden Zusammenarbeit."

Positive Zwischenbilanz im Tschad

Über die laufende EUFOR-Mission im Tschad zogen die EU-Verteidigungsminister eine positive Zwischenbilanz. Der Einsatz soll nach seinem Ende im März 2009 in eine UN-Mission übergehen. Über einen allfälligen weiteren Tschad-Einsatz österreichischer Soldaten in dieser UN-Nachfolgetruppe wird die neue österreichische Bundesregierung zu entscheiden haben.

Minister Darabos und sein deutscher Amtskollege Franz Josef Jung bei einem früheren Treffen der Verteidigungsminister in Brüssel.

Minister Darabos und sein deutscher Amtskollege Franz Josef Jung bei einem früheren Treffen der Verteidigungsminister in Brüssel.

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