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Kroatischer Logistikkommandant besuchte das Kommando Einsatzunterstützung

Wien, 11. Dezember 2008  - Von 9. bis 11. Dezember erhielt eine vierköpfige Delegation aus Kroatien eine umfassende Einweisung in die Versorgungsabläufe des Österreichischen Bundesheeres sowie in das Aufgabenspektrum des Heereslogistikzentrums Graz und der Heeresbekleidungsanstalt in Brunn am Gebirge. An der Spitze der Gäste stand Brigadegeneral Mate Ostovic, der Kommandant des Kommandos für Einsatzunterstützung der kroatischen Armee.

Ähnliche Institutionen

Das kroatische Kommando entspricht in seinen Aufgaben und seiner Struktur dem Kommando Einsatzunterstützung des Bundesheeres. Zusätzlich kümmern sich die Kroaten auch um die Militärmusiken und um Aufgaben der Territorialorganisation. "Der Kontakt mit den kroatischen Streitkräften besteht auf unserer Ebene seit 2005, ist ausgezeichnet und von großem Interesse gekennzeichnet", so Einsatz-unterstützungskommandant Generalmajor Bernhard Bair.

Basismaterialerhaltung und Auslandsversorgung

Am ersten Besuchstag stand die Einweisung in das Heereslogistikzentrum Graz am Programm, wo dessen Kommandant, Oberst Arnulf Prugger, auf die Aufgaben und Tätigkeiten im Bereich der Basismaterialerhaltung für die Radpanzer "Pandur" und die Fliegerabwehrlenkwaffen "Mistral" einging. Außerdem fungiert das Heereslogistikzentrum Graz auch als Auslandsversorgungsbasis für das österreichische EUFOR-Kontingent in Bosnien.

Wüstenbekleidung und Kompetenzzentrum

Am nächsten Tag besuchten die Gäste die Heeresbekleidungsanstalt in Brunn, wo Kommandant Oberst Eduard Nagel die komplexen Zusammenhänge zwischen zivilen Produzenten und Anbietern einerseits und den hohen materialspezifischen Anforderungen der militärischen Bedarfsträger andererseits erläuterte. Von besonderem Interesse war die Präsentation des neuen Kampfanzuges einschließlich der neuen österreichischen Wüstenbekleidung ("Hot Weather Clothes") durch den stellvertretenden Kommandanten der Anstalt, Oberstleutnant Peter Ruckenstuhl.

Visite im Prüflabor

Den Höhepunkt des Besuches in Brunn bildete eine Visite im modernst eingerichteten textilchemischen und textilmechanischen Prüflabor des Heeres mit seinen verschiedenen Qualitätsprüfanlagen wie etwa Klima-, Brand- oder Nässekammer. Mit diesen Elementen gewinnt die Heeresbekleidungsanstalt als Kompetenzzentrum zunehmend auch über das Bundesheer hinaus an Bedeutung.

Besuch im Ministerium und Kulturabend im Burgenland

Der "Office Call" beim Leiter der Gruppe Logistik im Verteidigungsministerium, Brigadier Franz Reiszner, bot eine weitere Möglichkeit zum Gedankenaustausch. Über das militärische Programm hinaus wurde den Besuchern aber auch Kultur geboten: Neben einer Wienführung wurde als gesellschaftliches Highlight ein kroatischer Abend im Burgenland organisiert. Bei Mate Klikovits, dem Generalsekretär der burgenländischen Kroaten, fühlten sich die Gäste bei der Darbietung einer Tamburizza-Kapelle mit alten kroatischen Volksliedern so richtig zu Hause.

Ein Bericht der Redaktion Kommando Einsatzunterstützung

In Brunn lernten die Gäste den Kampfanzug des Bundesheeres kennen.

In Brunn lernten die Gäste den Kampfanzug des Bundesheeres kennen.

V.l.: Brigadier Reiszner, Brigadegeneral Mate Ostovic, Generalmajor Bernhard Bair.

V.l.: Brigadier Reiszner, Brigadegeneral Mate Ostovic, Generalmajor Bernhard Bair.

In der Panzerwerkstätte des Heereslogistikzentrums Graz.

In der Panzerwerkstätte des Heereslogistikzentrums Graz.

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