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Presseaussendung vom 25. Mai 2020

Stellungsuntersuchungen starten am 2. Juni 2020 unter Sicherheitsmaßnahmen =

Tanner: "Gesundheit unserer jungen Stellungspflichtigen ist mir ein wichtiges Anliegen" ****

Wien (OTS) - Am 2. Juni 2020 werden die Stellungshäuser des Österreichischen Bundesheeres ihren Betrieb wieder aufnehmen. Dazu wurden die Abläufe verändert und umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen getroffen. Bundesministerin Klaudia Tanner hat sich heute, am 25. Mai 2020, selbst ein Bild von den Maßnahmen gemacht:

"Das Bundesheer steht in der Coronakrise als strategische Reserve der Republik in ganz Österreich im Einsatz. Hier geht es um die Unterstützung der Polizei und der Gesundheitsbehörden oder auch um Beiträge zum Betrieb der kritischen Infrastruktur wie etwa gerade bei der Post. Die Stellungsuntersuchung ist der erste wichtige Schritt zur Sicherstellung dieser Leistungsfähigkeit des Bundesheeres, aber auch des Zivildienstes. Daher ist es wichtig, jetzt den Betrieb wieder hochzufahren, damit die Einberufung und Ausbildung von jungen Soldaten reibungslos verlaufen kann."

Am 16. März wurde aufgrund der damaligen Covid-19-Situation der Stellungsbetrieb ausgesetzt und die Stellungsstraßen vorübergehend geschlossen. Dadurch konnte eine mögliche Ansteckung zwischen den jungen Stellungspflichtigen und dem eingesetzten Personal in den Stellungshäusern verhindert werden. Aufgrund der aktuell gesetzten "Lockerungsmaßnahmen" der Bundesregierung werden die Stellungshäuser ab 2. Juni unter besonderen Hygiene- und Schutzmaßnahmen den Stellungsbetrieb wieder aufnehmen.

"Die Gesundheit der jungen Stellungspflichtigen liegt mir persönlich am Herzen. Und so wie wir bereits beim Einrücken neuer Grundwehrdiener durch die Covid-19-Testungen Maßnahmen gesetzt haben, so werden wir auch den Stellungsbetrieb derart gestalten, dass ein Gesundheitsrisiko minimiert wird. Der positive Eindruck vom heutigen Besuch der Stellungsstraße Wien zeigt, dass wir gut auf die Aufnahme der Stellungsuntersuchungen vorbereitet sind", sagte die Verteidigungsministerin nach der Besichtigung des Stellungshauses.

Pro Stellungswoche werden maximal 80 Stellungspflichtige in einem eineinhalbtägigen Stellungsturnus untersucht. Dazu kommen noch maximal 32 Personen, die als sogenannte Kurzsteller Befunde nachbringen oder anlässlich einer neuerlichen Stellung Teilbereiche der Diagnosestraße oder Einzeluntersuchungen nachholen müssen.

In Wien wird die Ergänzungsabteilung des Militärkommandos Wien von 25. Mai bis 29. Mai 2020 die "Kurzsteller" mit einer maximalen Anzahl von 30 Personen untersuchen. Durch diese Regelung wird die Anzahl der gleichzeitig in den Stellungshäusern anwesenden Stellungspflichtigen reduziert und somit die Gefahr einer Ansteckung mit Covid-19 minimiert. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den notwendigen Abständen im Wartebereich, in den Untersuchungsräumen, im Lehrsaal sowie in den Unterkünften.

Österreichweit gibt es sechs Stellungshäuser – Wien, St. Pölten, Linz, Graz, Klagenfurt und Innsbruck. Sie sind wichtige Säulen der Gesundheitsvorsorge. Im Rahmen der Stellung werden medizinische, psychologische und diagnostische Untersuchungen durchgeführt; diese sind umfangreicher als bei einer klassischen Vorsorgeuntersuchung.
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