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Als Militärpfarrer im Nebenamt

"Sie hier?" Das skeptische Erstaunen, als der Rekrut seinem Konfirmationspfarrer oder Religionslehrer im Lebenskundlichen Unterricht plötzlich in Uniform begegnet, weicht bald einem Gefühl von Vertrauen und Solidarität: So wie er selbst ist ja auch der Milizpfarrer ein Grenzgänger in den Spannungsfeldern der Welt, zwischen der soldatischen Existenz mit ihren besonderen Ritualen und dem eigentlichen zivilen Leben.

Einen solchen Vertrauensvorschuss erlebt der Militärseelsorger im Nebenamt häufig als Chance für sehr persönliche Gespräche mit Heeresangehörigen aller Dienstgrade oder mit der Truppe auf Übungen schließlich sind es ja dieselben Menschen, die als Mitglieder einer territorialen Pfarrgemeinde hier in ihrer vorübergehenden oder beruflichen Rolle als Soldaten besonderen Anfechtungen und ethischen Herausforderungen ausgesetzt sind.

Umgekehrt befruchtet der Kontakt mit den Menschen im Bundesheer auch den Dienst des Pfarrers in der Gemeinde, denn er verhilft ihm immer wieder zur nötigen "Erdung" und Bodenhaftung: Es gibt wenige andere Bereiche kirchlichen Handelns, in denen er mitten in Alltag und Arbeitswelt so selbstverständlich in seiner Kompetenz als Gesprächspartner für Lebens- und Glaubensfragen gesucht wird und akzeptiert ist.

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